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Es ist die Musik, die Kunst!

Es war noch nie zwingend notwendig über besondere, künstlerische Fähigkeiten zu verfügen, wenn man in den Clan aufgenommen werden wollte.

Doch trotzdem sammeln sich die Musen um die Mitglieder, die indes weiter dichten, erzählen oder zeichnen.

Raitsh am 12.3.08 18:41


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Eine Garde namens Yahdt

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll oder schlicht in welche Kategorie es passt.

Vielleicht sollte ich mit dieser kleinen, halbwegs gemeinen Verschwörung anfangen, die sich da um mich sponn. Wobei es nicht so schlimm ist, wie es klingt. Es fing damit an, dass mein Sohn, eines ich ihn eines abends fragte, was er später denn mal machen will, sagte, ich möchte zur königlichen Garde. Die ist sozusagen die Schutztruppe des Königreiches, besser gesagt des Schlosses und der Stadt, ist für die Sicherheit der Königin zuständig. Er sagte, dass er die Arbeit der Männer großartig finde und dies auch machen will. Dagegen hatte ich keine Einwände, weil ich die Männer der Garde sehr angesehen sind und einen soliden Stand besitzen.

Ich ging also noch am selben Abend zu unserer Königin, die immer noch glaubt sie sei so eine Art große Schwester für mich, was ich immer noch mit gewissen Bauchschmerzen akzeptiere, da sie immerhin die mächtigste Frau der Konitnents ist. - Ich bat sie, meinem Sohn einen gesicherten Platz in der Garde zu geben, wo er ausgebildet werden könnte. Dem hatte sie nichts einzuwenden, jedoch kam sie mit einer überraschenden Bitte: Wenn er in die Garde aufgenommen werden würde, sollte ich in die Yahdt rekrutiert werden, die Eliteabteilung der Garde.

Nun fragt man sich, wer die Yahdt überhaupt ist und mein Mann erklärte es ungefähr so: Offiziell ist die Yadht, die direkt und allein nur der Königin unterstellt ist, eine kleine Einheit, die für den engsten Schutz der Goldenen Dame verantwortlich ist. Eine Art geheimer Schutzdienst. Sie begleiten die Königin überall hin. Inoffiziell sind sie sozusagen ein staatlich gebilligtes Assassinenteam, dass die Gesetze übertreten kann, solang es dem Königreich dient. Man sagt, dass die Yadht eigenständig unter ihrem eigenen Befehl handelt und sich ihre Ziele genauso eigenständig sucht. Es wird sich um Staatsfeinde gekümmert oder um solche, die es bedrohen usw. Es ist nicht wirklich ersichtlich, aber die Gerüchte halten sich hartnäckig.

Die Yadht ist sehr klein, besteht gerade mal aus 36 Mitgliedern. Und die Königin sagte mir ernsthaft, sie würde dafür sorgen wollen, dass ich einen der sechs führenden Posten erhalten könnte? Als ich an dem Abend mit meinem Mann und Nardian darüber sprach, die ebenfalls eine kleine Überraschung bereit hielt, kam uns plötzlich der Verdacht: Wieso nur setzte die Königin alles daran, alle ihre Rechte und Privilegien, nur um mich in die Yahdt zu bekommen? - Es konnte nur den Grund geben, dass sie dort jemanden unliebsamen heraus bekommen wollte. Es war am einfachsten, wenn sie statt diesem, einfach jemanden evtl besseren oder mehr in ihrer Gunst stehenden einführte. Und an dem Punkt schloss sich der Kreis, denn ich verwette meine Waffensammlung darauf, dass Eweanne nicht einfach so auf Idee mit der Garde kam. Es musste ihn schon jemand darauf gestoßen haben.

Ich muss jedoch ein paar Dinge in dieser Geschichte klar stellen. Es ist kein Zwang, dass ich in die Yadht MUSS, damit mein Sohn in der Garde Ausbildung erhält. Es ist ein ausdrücklicher Wunsch. - Des weiteren ist es ein ziemlich gut bezahlter Job, vor allem, wenn man in den Führungspositionen steht. - Die Aufgabengestalltung käme meinem Wunsch recht nahe, nur glaube ich kaum, dass meinen heutigen Job tolerieren würden. Obwohl ich mir damit gar nicht so sicher bin.

Ich weiß partout nicht, was ich tun soll. Es reizt schon, welches Leben sie führen und wie sie ihre Arbeit gestalten. Andererseits gefällt es mir nicht, wenn jemand mit Macht irgendetwas zurecht biegt, nur um mich wieder in seinen Verfügungskreis zu bringen und damit sich auch noch einen Gefallen tut, weil dies wiederum jemand aus der Welt schafft, der missfällt.

Ja, ich habe absolut keine Ahnung...

Raitsh am 11.3.08 11:10


Komisch... nichts darf ich von der Erde zu Oz ‚rübertragen’, aber wieso zählt so was nicht für Krankheiten? Ich meine, wie soll man sich irgendwo verteidigen, wenn man dauernd unter Hustenanfällen leidet? Ganz zu schweigen vom LEISEN Anschleichen? Da ist man selbst als Wolf eine absolute Jagdniete... Okay okay, ich jage ja gar nicht – zumindest keine Tiere, die ich fressen sollte. Aber wenn es so wäre, würde ich derzeit verhungern, weil mich jedes halbtaube Kaninchen von Weiten hört. Und hat schon mal wer versucht, die Elementarkraft heraufzuschwören, wenn man die Hand im falschen Augenblick verreißt? Ey, das endet schmerzhaft, die eigene Attacke zu spüren zu bekommen... und die Feinde lachen sich tot bei dem Anblick, der sich ihnen bietet. Wobei, das Ziel wäre ja damit auch erreicht, oder? Ich find’s allerdings nicht mehr lustig. Solch dämlicher Husten hält sich bei mir immer so ewig. Das ist gemein, dass der sich bei mir so wohlfühlt!
Zarah am 28.11.07 19:47


In Gedenken an meine kleine Mystik

Ach Mensch, manchmal könnte ich diesen ‚zurückgebliebenen’ Planeten wahrhaftig verfluchen. Ja, ich weiß, dass man mit Flüchen nicht rumspielen soll, aber... Warum zum Geier gibt es nicht solche ärztliche Hilfeleistungen wie auf der Erde? Nein, hier ist natürlich alles dem Tode geweiht, was nicht mit Kräutern zu behandeln geht. Verdammter Mist, und ein Beinbruch ist nun mal nicht dadurch zu heilen! Ich hasse es! Vor allem, weil ich selber dran Schuld bin – völlig allein... Darf ich nicht tauschen? Mein Leben gegen ihres? Wobei ein Beinbruch bei mir lediglich eine längere Genesungszeit mit sich gezogen hätte und nicht das Todesurteil! Aber wie soll man einem Pferd beibringen, dass es gesünder ist wochenlang in der Box zu stehen und eben jenes Bein nicht zu belasten? Kann mir das mal wer sagen – bei einem Fluchttier? Genau das wurde ihr (und mir) zum Verhängnis. Warum hab ich sie nicht drin gelassen? Ich wusste doch, dass sie sich mit Wilddrachen nicht versteht? Aber nein, ich dachte ja, es wird schon nichts passieren. Ich dachte, dass die kleinen Drachen nicht so tief fliegen... Das habe ich gemerkt... als sie vor Panik durch den Koppelzaun gebrochen ist und sich die Brust aufgeschlitzt hat. Das Knacken des gesplitterten Knochen konnte ich regelrecht aus dem berstenden Holzlatten heraushören. Es war zu schlimm... selbst die Zeit war eingefroren... Mittlerweile wachsen bereits die ersten Wildblumen auf ihrem Grab...

R.I.P. kleine bunte Stute

Zarah am 28.11.07 19:46


ein Rudel voller Wölfe

Manchmal kommt es mir so vor, als würde ich mehr unter Wölfen leben als unter Elben. Vorallem, wenn meine ganze Familie zusammen ist, sind fast mehr Vier- als Zweibeiner anwesend. Sozusagen für jeden ein Wolf. Aber ich bin sozusagen selbst schuld daran.

Nachdem meine beiden 'Wölfe' - der Rüde ist ein vollkommen auf Magie bassierender Wolfshund, der die Seele meines Schwertes Phioran auf sich vereinigt hat, und Seshoma, ein Parafieswolf von Oz - geworfen haben, mussten die Welpen neue Familien finden. Sowohl meine Tochter, als auch mein Mann übernahmen einen, meine Mutter und Brüder haben im Haus ein Weibchen. Die übrigen zwei fanden ihr zuhause bei meinen beiden Clanschwestern. Der dritte Wolf direkt bei uns zu Hause ist ebenfalls eine Seelenmaterialisierung. Mein Schwert Nardian bekam vor Monaten durch die Zwillingsgöttin diesen Körper geschmenkt. Es war damals ein Notstandt.

Wenn wir nun meine Familie besuchen, dann treffen nicht selten also sechs Wölfe aufeinander. Alle mehr oder minder selbst eine Familie. Man könnte also sagen, wir halten doppeltes Familientreffen ab. 

Eins steht fest: Ich werde nicht so viele Pferde in 'mein Haus lassen'. Die beiden Hengste werden bald von Eawenn und den Zwillingen ebenfalls geritten werden. Viel mehr Tiere im Haus wird zu viel. Aber so wie es ist, ist es toll! Ich will keinen der Vierbeiner auch nur eine Stunde missen!

Raitsh am 4.10.07 13:22


ein Partner

Habt ihr schon einmal versucht jemanden zu überreden einen Job anzunehmen, euch zu helfen und euch als Partner beizustehen bei einer Sache, die anderen das Leben kostet?

Nun gehört es zum Schicksal, sozusagen zu den Aufgaben eines Kopfgeldjägers, dass er, je nach Auftrag oder Bedingungen Leben nehmen muss oder nicht. Das ist meine Arbeit und die verrichte ich seit nun inzwischen Jahren. Ich habe ihn mir mit allen Problemen ausgesucht.

Seit ein paar Wochen versuche ich meinen Mann dazu zu überreden, dass er mir dabei hilft, sozusagen als Partner. Es wäre nicht schlecht für die Arbeit an sich und unser Haushaltsbudget, wenn er mit einsteigen würde. 

Das Problem besteht darin, dass er zur Zeit als Mentor arbeitet, Schützlinge hat und die auf ihn angewiesen sind. Zwar ist er mit dieser Aufgabe nicht absolut zufrieden oder erfüllt, aber vollständig überzeugen konnte ich ihn noch nicht.

 Aber ich bin davon überzeugt, dass er bröckelt...

Raitsh am 27.9.07 12:27


Familienzuwachs

 

Mit dem Vollgeschwisterpaar ES Marwan Rhou Nil und ES Malouun I reingezogener Wüsterpferde, die auf Meithan 'Sehlen' genannt werden und den irdischen arabischen Vollblütern ebenbürtig sind, haben dieser Tage gleich zwei Spitzenhengste in 'meinem Stall' ihr neues Quartier bezogen.

Man kann zwar an dem Zuchtkürzel ES, was für den königlich Zuchtbetrieb steht, erkennen, dass sie aus dem selben Gestüt stammen, doch ihr gemeinsames Blut nicht auf den ersten Blick erkennen. Es kostete mich einige hundert Silbermünzen für beide Hengste, denn das Geschwisterpaar ging noch vor wenigen Monaten sehr erfolgreich im offiziellen Deckeinsatz. Ob ich diesen beibehalte, lasse ich mir im Moment noch offen, doch ich denke nicht wirklich daran, da ich sie doch jetzt auf ein anderes Leben vorbereiten werde.

Warum gleich beide Hengst? Nun, eine Vernunftentscheidung war der Kauf beider sicher nicht. Ich suchte schon seit einiger Zeit nach einem fuchs- oder braunfarbenen Sehlen und stieß vor ein paar Tagen auf diese beiden. Dass die Anpaarung ihrer Eltern damals bei beiden Fohlen so exzellente Nachzucht bringen würde, war zu der Zeit noch nicht klar. Sowieso war diese zweimalige Anpaarung beider Elterntiere ein Wagnis gewesen, da, wie ich erfahren habe, beide Hengste erst im Alter mit vier, fünf Jahren zu wirklichen Schönheiten wurden. Ab da jubelten die Züchter natürlich.

Beide sind jetzt sechs, beziehungsweise sieben Jahre im alleinigen Deckeinsatz gewesen. Ich glaube nur durch deren exzellente Nachzucht, die inzwischen auch sehr erfolgreich im Zuchtgeschäft ist, stimmte man einem Verkauf zu, zumahl ich mir die Frage einer Kastration ja noch offen halte. Man muss nämlich schon offen sagen, dass die Decktaxen von guten Hengsten ordentliche Stallmiete einbringt. Diese Erfahrung mache ich schon lang mit meinem ersten Hengst Narwa. Von ihrem Heimatstall sind sie sowieso nur einen Steinwurf entfernt. Narwa und die Stute meines Mannes stehen, wie auch oft das Einhorn meiner Tochter, in den königlichen Stallungen unterhalb des Schlosses, zwischen der Stadt und dem Schloss also. Die Stallungen, zu denen das Gestüt, riesige Weide mit großen Mutterstutenherden, Reithallen, Schiede usw. gehören, sind durch die einzelnen Ställe in die verschiedenen Chategorien der Pferde eingeteilt. Stutställe, die der Zuchthengste, Teile der Pferde der Armee und vor allem Diener der Königin. In einem der letzteren stehen nun alle drei meiner Pferde. Also eigentlich immer noch auf dem selben Areal, wo sie vorher schon waren.

Beide gehen sehr gut unter dem Sattel und deswegen werde ich nicht nur an ihrer Schönheit meine Freude haben!

Raitsh am 21.9.07 19:35


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