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My Mission today - der Alltag

Ich habe gewonnen!

Ob es so gut war, mich dafür zu entscheiden, weiß ich bis jetzt immer noch nicht. Ich lasse es im Moment einfach auf mich zukommen - mal sehen, was geschieht.
Sie fanden es alle etwas seltsam, dass die Königin jemand schickte, der in die Yadht aufgenommen werden sollte. Aus diesem Grunde ließen sie mich gegen jemand aus ihren Reihen antreten. (Ich weiß weder den Namen desjenigen, der mich dem Kampf zuwies. Noch den meines Gegners. Es scheint so, als sei die Yadht ein ziemlich schweigsamer, eingeschworener Haufen...) Um mich zu testen, um heraus zu finden, was ich kann... irgendetwas davon. Wer weiß.
Wer weiß auch, wer dies war. Man sagte mir, es sei ein Leutnant, was ich einfach mal so hinnahm. (Was die Ränge dort angeht, versuche ich irdische Entsprechungen zu finden, deswegen ist es vll nicht ganz korrekt.)
Man merkte auch, dass er nicht schlecht war. Gut mit dem Schwert und Magie zur Hand. Das wäre alles kein Problem gewesen. Das Problem bestand eher darin, dass er MEINE Magie einfach aufsaugte. Eine seltsame Fähigkeit... Ich konnte einen großen Spruch zusammen schustern und er schluckte den daraus entspringenden Bann einfach. Was einen fuchsig wie nix macht, da man schnell am Ende mit seinen Ideen ist.
Jedoch hat so etwas immer eine begrenzte "Aufnahmekapazität". Und die bestand bei ihm aus einem konzentrierten Energieball göttlicher Magie. Ich habe so viel Magie in in gesteckt, dass ich selbst davon Kopfschmerzen und Übelkeit bekam. Damit war er ganz schnell ruhig gestellt und ich stand schließlich mit dem Schwert über ihm. - Mit leichter Genugtuung..

Was nun wird weiß ich nicht. Gestern traf ich das erste Mal auf alle Mitglieder. Sie hatten sich alle versammelt und ich habe mich vorgestellt. Ob das nun bedeutet, dass ich aufgenommen bin, wird sich zeigen.
Ich denke sie halten nicht sonderlich viel von mir. Das, was ich während des Kampfes
abgezogen habe, war wohl zu seltsam.
Aber mich juckt es nicht. Sollen sie denken, was sie wollen.

Raitsh am 23.3.08 19:43


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Alle sollen es wissen


Draußen stürmte es, und der Regen hämmerte gegen die Fensterscheiben. Die Tür des Schankraums wurde immer weniger geöffnet, da die meisten bei so einem Wetter wohl eher Daheim bleiben wollten, und die echten Trinker hatten schon längst ihren Platz an der Theke gefunden gehabt, noch bevor es angefangen hatte zu regnen.
Ich hatte mir einen Krug Met bestellt, und mich in die hinterste Ecke zurückgezogen.
Mit dem Rücken an die Holzwand gelehnt, in der Rechten den Krug, die linke in der Hosentasche versteckt, durchblickte ich den Schankraum. An der Theke selbst war kein Platz mehr, wenn man etwas bestellen wollte, musste man sich durch die Schultern der Gäste zwängen. Dafür waren nicht allzu viele Tische besetzt, und der Raum war nur mit normal lauten Stimmen gefüllt.
Ich war heute nicht als Evore unterwegs, sondern hatte mir selbst einen Auftrag gegeben, wodurch ich zwar meine freie Woche verlor, aber bald etwas viel besseres gewinnen würde - wenn mein Plan klappen sollte. Der nächste Tag war von solcher Bedeutung für mich, dass mir so viele unwichtige Gedanken deswegen durch den Kopf gingen, und ich fast vergessen hatte, weshalb ich hier war, am Ende der Stadt, in einem nicht besonders gemütlichen Schankraum - wenn es jemals einen gemütlichen geben sollte - zwischen stark nach Alkohol stinkenden männlichen Wesen aller Art. Doch etwas holte mich in die Realität zurück, etwas das mir ein freudiges Grinsen beschaffte - eine Stimme. Keine mir bekannte, aber eine die mir wichtiges verriet.
"Morgen um fünf in der Morgenstunde werden die Verräter gerichtet. Alle die der Götter hörig sind, sollten erscheinen, beten und den verdreckten Seelen auf dem schweren Weg zum reinigen Tot beistehen", verkündigte einer der Obersten Stadtgarde, und trat wieder aus der Tür in den Regen, die er zuvor unsanft aufgeschlagen hatte.
Ich kratze mich am Kinn. Fünf in der Morgenstunde, das bedeutete um elf Uhr würden die Armen Seelen gerichtet werden. Jetzt hatte ich meine Information, auf die ich gewartet hatte, da mir bekannt war, dass ein Tag vor der Hinrichtung Angeklagter, in allen öffentlichen Gebäuden die Uhrzeit bekannt gegeben wurde.
Verwirrt und erbost wurde mir nachgesehen, nachdem ich meinen Krug unsanft auf einen besetzten Tisch gestellt hatte, und ging aus dem Schankraum, mein Trinken hatte ich vorher schon bezahlt gehabt, um schnell verschwinden zu können. Auch wenn kein weiches Bett auf mich wartete, da ich mir kein Zimmer gemietet hatte. Was mich bei diesem Wetter ärgern ließ, aber es war besser dort zu übernachten, wo ich ungesehen war. Draußen - außerhalb der Stadt.

Geschlafen hatte ich - ja. Aber gut? Nein.
Nicht das ich besonders aufgeregt war, wie ein Kind vor dem ersten Schultag. Es war die Anspannung, welche ich bisher noch nie so erlebt hatte. Ich hatte keine Angst. Es würde nichts Schlimmes passieren, nichts was mein Leben oder viel Blut kosten würde. Aber es könnte passieren, dass mein Plan nicht aufging, und das wäre dann doch wiederum schlimm. Oder etwa nicht? Die armen Seelen würde ich auf jeden Fall retten, aber ob es klappen würde, das ich dadurch etwas bekannt machen könnte?
Diese Gedanken waren es, die mich sogar bis in meine Träume verfolgten, und mir am nächsten Tag dicke Augenringe verpassten. Aber ich war trotzdem ausgeruht, und bereit, meinen Plan in die Tat umzusetzen.
Die Stadt hatte mehrere Stadtteile. Ich stand nun hier, in dem Stadtteil mit dem größten Marktplatz, und der am weitesten vom Königshaus entfernt war, auf einem Wohnhausdach, und beobachtete das bunte Treiben unter mir. König Mentar war heute nicht zu erwarten. Er hatte zwar diese Hinrichtung entschieden, aber bei einer zusehen wollte er noch nie. Und wenn er seine Meinung heute hätte ändern wollen, wäre eh nichts draus geworden. Ich kicherte.
Ein Mann in brauner Kutte stieg auf das Podest, auf dem am hinteren Rand die vier zum Tode verurteilten vor ihren Stricken standen. Er war ein Mann des Glaubens, ein Glaubenshüter, und sollte ihnen Beistand leisten, und ein gutes Wort für sie vor der Obersten Gottheit einlegen, damit ihre Seelen gereinigt werden, während sie den Weg des Todes bestreiten, und sie dann ihn Frieden ruhen können.
Mich schüttelte es. Er wusste genau wie unschuldig diese Männer waren, und tat doch nichts gegen die Hinrichtung, nur weil er Angst vor dem König hatte. Die vier Götter würden ihn schon dafür bestrafen, wenn es Sheove, die Oberste Gottheit, nicht selbst tat.
Der Glaubenshüter legte jedem einzelnem Zeige- und Mittelfinger auf die Stirn, während er ihnen ein Gebetssatz vortrug. Noch bevor er damit angefangen hatte, war ein Singsang erklangen, den die Männer der Garde begonnen hatten, und in den die Stadtbewohner mit eingestiegen waren. Es war eine Art Gebet, welches mir eine Gänsehaut verpasste.
"Wir brauchen dieses Ritual nicht!", schrie plötzlich einer der Angeklagten, dass einige zum schweigen brachte, "hört auf zu singen!". Nun verstummte die Menge endgültig. "Wir haben nichts unrechtes getan, und das wisst ihr. Euer König hat das Heiligtum unseres Landes aus dem Tempel stehlen lassen, um sich selbst an dessen Macht zu erfreuen. Doch die Macht des Heiligtums darf niemals ausgenutzt werden! Es sollte nur dafür dienen, um unserem Land ewige Fruchtbarkeit zu schenken. Wir mussten es zurückholen, ohne es werden unsere Felder austrocknen, und es wird nichts mehr zu Essen geben, genau wie die Brunnen leer bleiben werden, und alles wird...". Der Mann stockte. Eine Garde war auf das Podest geeilt, und hatte ihm einen Schlag in den Magen verpasst, der ihn verstummen ließ. Es brachte sowieso nichts mehr. Die Einwohner der Stadt hatten zu viel Angst vor ihrem König, um ihm zu sagen, dass er etwas Falsches getan hatte - was ihn recht wenig gestört hätte. Und die Garde stand fest in seinem Dienst, und würde nie etwas gegen ihren König tun, oder nur sagen. Der Tot dieser vier Männer, die dabei erwischt wurden, wie sie das Heiligtum ihres Landes wieder besorgen wollten - um nicht stehlen zu sagen-, stand somit fest.
Es kamen nun drei weitere Gardemänner auf das Podest. Zwei platzierten sich jeweils links und rechts neben den Außenstehenden Standbalken, die das Gerüst stabil machten, und der dritte half dem anderem, der vorhin den Gefangenem zum Schweigen gebracht hatte, den vier Verurteilten die Schlinge um ihren Hals zu legen.
Hinter der riesigen Holzwanne, die das Regenwasser hier auf dem Dach fangen sollte, saß ich und zog meinen Bogen. Ich war nicht die Beste im Bogen schießen, aber meine Ziele waren groß genug, so das ich sie nur schwer verfehlen konnte.
Bevor ich mein erstes Opfer anpeilte, zog ich meine Maske übers Gesicht, und die Kapuze über den Kopf, dann suchte ich mir den ersten Mann aus.
Er legte grade die Schlinge dem zweiten Verurteilten um den Hals, als er kurz gurgelte, taumelnd zum Podestrand lief, und hinunter fiel. Die Menge war aufgeschreckt, und hysterisch, vor allem als die zweite Garde von einem Pfeil getroffen wurde.
Hinter mir hörte ich Schritte. Man hatte mich schneller gefunden, als ich gedacht hatte. Aber solch eine Hinrichtung wurde nun mal gut bewacht.
Ich legte den Bogen zur Seite, stellte mich an dem Dachrand und sprang hinunter, bevor mich die Wachmänner packen konnten. Kurz halfen mir meine Drachenflügel auf den Weg nach unten, bevor sie wieder verschwanden, und ich auf dem Podest landete.
Während ich mein Schwert zog, fiel ein Angreifer röchelnd zu Boden, aus der Wunde an einem Hals spritzte nur so das Blut, den vierten Mann überrumpelte ich, und stieß ihn hinunter in die Menge.
Hinter mir hingen schon die Verurteilten in ihren Stricken, die ich alle nach einander durchtrennte. Noch während ich dieses tat, wies ich den Männern an hinter das Podest zu springen, um dann sofort durch die Kirche zu rennen, auf der anderen Seite wieder hinaus, und dann auf die Kutsche, welche dort schon bereit stand.
Ab und an musste ich Gardemänne das Handwerk legen, und auch Stadtbewohner in ihre Schranken weisen, doch ging dieses Stück meines Plans einfacher auf, als gedacht. Doch das Schwierigste würde auch erst noch auf mich zu kommen, und zwar die vier Männer zur Kutsche, und dann in den Wald zu bekommen, obwohl ich mit meiner Idee, die Stadtgarde in meiner Drachengestalt erstmal lang genug in Schach zu halten, bis sie in Deckung waren, sicher nichts Naives ausgehäckt hatte. Außerdem halfen die jungen Kirchenknechte, alles würde ab hier sicher galt ablaufen. Doch durfte ich das Wichtigste jetzt nicht vergessen.
Während hinter mir die vier Männer vom Podest kletterten, drehte ich mich den Stadtbewohner zu, und nahm die Kapuze ab. „Hier mit möchte ich euch etwas ins Gedächtnis brennen – ein Zeichen, und zwar dieses!“, mit diesen Worten riss ich meine rechten Maskenseite am Hals hoch, so das mein Untergesicht selbst noch verdeck blieb, und zeigte allen mein Tattoo, den Halbmond, „merkt es euch gut, für später“.
Mit einem Grinsen, welches keiner unter der Stoffmaske sehen konnte, drehte ich mich um, und half den anderen bei ihrer Flucht.

Ihr fragt euch, was dieses sollte? Ich wollte, mit solch einer aufsehenden Tat den Elite Clan auf meinem Planeten ins Leben rufen. Auch wenn niemand so etwas über ihn erfahren hatte, das Zeichen sah an diesem Tag jeder, und es erinnern sich noch heute alle daran. Viele wissen noch immer nicht was es zu bedeuten hat, aber einige verfallen in Furcht und Schrecken, oder schenken uns ihre Hochachtung und auch ihr Vertrauen, wenn sie es sehen.
Ich fand es ganz witzig, und vor allem Aufsehen erregend so dem Clan die ersten Schritte auf Aravalon zu erleichtern, und ich stehe noch heute zu meiner Tat.

Moria am 21.9.07 17:36


Auf der Suche nach Geld

Ich habe vor ein paar Monaten im Schloss meiner Königin - ein weitläufiger Bau, der an eine Stadt an einem kleinen Gebirge angrenzt - einen eigenen Flügel gekauft. Es bedeutet in diesem großen Komplex von verschiedenen Teilen, Türmen, Sälen, Zimmern und Wohnungen nicht viel, wenn man einen eigenen Flügel besitzt. Aber bedeutet etwas, dass man etwas eigenes, räumliches im Schloss der Königin hat. Dieses Privileg genieße ich nur, da ich jahrelang für sie gearbeitet habe und es auch noch heute für sie gelegentlich tue.

Doch trotzdem mussten ich und mein Mann ihn bezahlen. Und da er für seine Dienste keinen Loh empfängt, blieb es an mir sozusagen hängen. Ich bin als Kopfgeldjägerin tätig und habe mir inzwischen einen sehr zuverlässigen Ruf als präzise Jägerin erarbeitet, sodass ich nicht selten sehr guten Lohn empfange, wodurch wir uns auch drei Dienerinnen leisten können. Und trotzdem verschlang der voll möblierte und nicht gerade kleine meine gesamten, damaligen Ersparnisse.

Seitdem sind wir dabei diese Schuld ab zu bezahlen. Durch die Hochzeit meines Mannes und mir sind wir wieder in herbe Unkosten gestürzt worden, sodass ich zur Zeit sozusagen Extraschichten erledigen muss. Es ist ein Fluch, da ich mir bis heute halbwegs aussuchen konnte, wann ich einmal wieder einen Auftrag erledige, doch es muss getan werden.

Ich hoffe, dass wir das letzte Drittel, was uns nun noch fehlt, bald beendet haben. Mein Sohn hat vor wenigen Wochen mit der Schule, sozusagen, angefangen und auch das muss bezahl werden. Ich bin in ein regelrechtes Dilemma gekommen. Einerseits könnte ich mir große Aufträge besorgen, die sehr viel Gold einbringen, doch diese erfordern auch genügend Arbeit, sodass ich manchmal mehrere Tage unterwegs bin. Doch ich möchte auch nicht so lang von meiner Familie weg. Also bleibt mir oft nicht viel übrig als die mittelschweren Gesuchten auszuwählen und in ein paar Stunden - meistens - dann ihren Kopf zu präsentieren. 

Im übrigen will ich hier nicht quengeln! Es sind alles Fakten. Nervige Fakten, aber schließlich hat alles einmal ein Ende.

Raitsh am 21.9.07 17:35


Unsere Arbeit, unsere Probleme

Hier kommt ab sofort alles hinein, was unsere Arbeit im Allgemeinen und speziellen angeht. Was wir zur Zeit für Dinge tun, mit welchen Aufgaben wir uns herum schlagen. Was wir zuletzt erlebt haben usw.

 

Raitsh

Raitsh am 21.9.07 17:34



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