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Der Wind der durch die Bäume streift,

der Duft, der nach Sommer riecht,

Vögel am karmesinen Himmel,

Wie ein Gemälde der Meister.

 

Ein Sturm, der die Wellen aufpeitscht,

Schlagende Flügel, die sich ans Ufer retten,

der Himmel, immer azurner,

Wie ein Gemälde der Meister.

 

Immerzu sah ich mir die Launen der Natur an,

abendlich stand ich vor der Tür und blickte dem Sonnenuntergang entgegen,

Immerzu wollte ich ihr hinterher fliegen und sie fangen,

und jeden Morgen rannte ich neuerlich los.

 

Bebende Hufe auf weitem Land,

das Heulen dutzender Wolfskehlen zur Dämmerung,

ein Rauschen im Gehölz,

Wie eine Komposition der Götter.

 

Im See springen die Fische,

am Ufer die Kinder, die sich ewig jagen,

ein Lachen dank der Schönheit,

Wie eine Komposition der Götter.

 

Immerzu vernahm ich das Rufen der Erdgöttin,

nachmittags rannte ich durch die Straßen, immer hinter den anderen Kindern,

Immerzu fand ich die Versteckten, wenn sie lachten,

und jeden Morgen rannte ich neuerlich los.

 

Sich bewegendes Gras, wie eine Seidendecke,

die Pferde, wie Schmucksteine auf der Weide,

ein warmer Windhauch auf ausgekühlter Haut,

Wie eine Kollektion der Ewigen.

 

Weiß-rot-kariert unter ausladender Krone,

das krause Fell des tollenden Welpen,

ein Umhertollen zwischen den Laken der trocknenden Wäsche,

Wie eine Kollektion der Ewigen.

 

Immerzu kletterte ich die raue Rinde herauf,

morgens schlug ich die seidige Hand meiner Mutter weg, die mich weckte,

Immerzu kroch ich zurück unter die Laken,

und jeden Morgen rannte ich neuerlich los.

 

Hier sinkt die blutrote Sonne vor mir herab,

der Wind nimmt mein Haar auf und spielt mit ihm,

ziehen Vögel singend über mich hinweg,

Ganz wie die Krönung der Schöpfung von Mutter Erde.

 

Immerzu wollte ich fort meine Freiheit genießen,

täglich zog die Landschaft an mir vorbei auf meiner Reise,

Immerzu musste ich den müden Gliedern nachgeben,

und jeden Morgen rannte ich neuerlich los.

 

Immerzu nahm ich neue fremde Pfade,

täglich den Gefahren die gereckte Nase zeigend und sie auslachend,

Immerzu entkam ich denen die mich jagten,

und jeden Morgen rannte ich neuerlich los.

 

Hier sinkt die blutrote Sonne vor mir herab,

der Wind nimmt mein Haar auf und spielt mit ihm,

ziehen Vögel singend über mich hinweg,

Ganz wie die Krönung der Schöpfung von Mutter Erde.

 

Immerzu musste ich meine Grenzen erkennen und sie akzeptieren,

täglich teste ich sie aufs neue und weitete sie,

Immerzu übertraf ich den Wind in seiner Hatz und wurde schneller

und jeden Morgen rannte ich neuerlich los

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